Sonntag, 23. März 2014

Bauanträge und Bäume

Die Überschrift mag zuerst verwirren, jedoch haben diese beiden Wörter mehr miteinander zu tun als die Tatsache, dass sie sich den gleichen Anfangsbuchstaben teilen!

In der letzten Woche erhielten wir endlich den sehnsüchtig erwarteten, dicken A4-Umschlag vom Landkreis: der Bauantrag wurde genehmigt und wir können jetzt endlich offiziell ein Haus bauen!
Zu erwähnen wäre hier vielleicht noch die unerwartet schnelle Bearbeitungszeit von knapp unter vier Wochen beim Landkreis. Wir hatten mit deutlich mehr (ca. sechs Wochen) gerechnet und es kam schon ein wenig überraschend, dass die Bearbeitung so schnell ging. An dieser Stelle also ein großes Dankeschön an die Bearbeiterin oder den Bearbeiter unseres Antrags. :-)

Die Unterlagen wurden natürlich sogleich nach Ostbevern gebracht und momentan warten wir auf die Information, wann wir endlich loslegen können. Wünschenswert wäre ein Beginn Ende April, damit wir vor den Betriebsferien, die Viebrock Ende Juli einlegt, fertig werden. Das würde uns volle vier Wochen bringen, die wir für unseren Umzug mehr Zeit zur Verfügung hätten!

Achja, da ist noch die Sache mit den Bäumen... Als kleines Präsent zum genehmigten Bauantrag gab es von Viebrockhaus ein kleines Säckchen mit einem Pflanzkit zum Aussäen eines Baumes, einer Robinie, um genau zu sein. Das gehört zum Hausbau ja schließlich dazu. :-) Insgesamt sehr schön gemacht und gleich mal in die Praxis umgesetzt!

Säckchen von vorne

Beschreibung hinten

Alles ausgepackt

Bewässert und ausgesät

Später soll der fertige Baum (in ca. 50 Jahren ;-D) dann mal so aussehen:



Dienstag, 18. Februar 2014

Carport

Da wir uns auch um das Carport selbst kümmern müssen, haben wir bereits im Dezember begonnen, Angebote für ein Doppelcarport anzufordern. Das Carport soll ein Flachdach haben, an den Seiten geschlossen sein und bei den Komplettmaßen von 6m x 9m über einen Abstellraum von 6m x 3m verfügen, in dem später Gartengeräte, Fahrräder, Mülltonnen etc. Platz finden.

Da wir noch ziemlich früh in der Planungsphase von allem waren, haben wir erstmal nur mit drei Firmen Kontakt aufgenommen. Die Firma Kötter-Pavillion e.K. wurde uns dabei unserer Architektin genannt, da sich ein anderer ihrer Kunden sein Carport von dieser Firma hat bauen lassen. Wir teilten unsere Anforderungen und Wünsche per E-Mail mit und erhielten ca. 1,5 Wochen später eine Antwort mit der Information, dass man im Vorfeld nur sehr grob ein Angebot kalkulieren könne und es mehr Sinn machen würde, wenn wir uns später, wenn das Haus schon (teilweise) steht, noch einmal melden sollten, um einen vor Ort Termin zu vereinbaren.

Per Internetsuche fanden wir dann noch die Firma Pollmeier Holzbau GmbH, die über einen unserer Meinung nach sehr schönen Webauftritt mit vielen Referenzen und Beispielen verfügt. Hier konnte man sich ausführlich informieren und sich schon einmal viele Bilder von Carports anschauen, die die Firma bereits gebaut hat. Auch hier teilten wir unsere Wünsche und Anforderungen per E-Mail mit und erhielten zwei Tage darauf ein komplett kalkuliertes Angebot per E-Mail. Das war im Dezember. Auf telefonische Rückfrage teilte man uns mit, dass das Angebot für uns drei Monate bestehen bleibt und wir uns dann am besten noch einmal im März melden sollten.

Die dritte Firma im Bunde gab ebenfalls ein Angebot ab, besserte sogar noch einmal mach und blieb dennoch preislich über und inhaltlich unter dem Angebot der Firma Pollmeier, so dass wir uns entschlossen, dieses anzunehmen.


So fand dann auch heute unser Termin mit Herrn Zielke bei der Firma Pollmeier in Verl statt. Das Gespräch war sehr angenehm und unkompliziert. Unsere Änderungswünsche wurden alle problemfrei umgesetzt und das Angebot innerhalb kürzester Zeit neu berechnet. Herr Zielke war dabei sehr sympathisch und seine Preisrundungen und -berechnungen extrem kundenfreundlich, was schließlich dann auch zur Unterschrift unsererseits führte. ;-)

Somit können wir einen weiteren Punkt auf unserer Liste abhaken! Langsam aber sicher wird die Liste der zu erledigenden Aufgaben leerer.

Dienstag, 4. Februar 2014

Bodenanalyse: Gesegnet mit Mutterboden

So langsam geht es in die Phase, in der sichtbare Dinge passieren. ;-)

Heute morgen fand die Probebohrung auf unserem neuen Grundstück in der Weberstraße statt. Dabei wurde an verschiedenen Stellen einige Meter tief in den Boden gebohrt und eine Probe genommen, um die Beschaffenheit des Untergrunds zu analysieren.

Schon vor Ort konnte man uns heute sagen, dass wir mit "Mutterboden gesegnet" sind. In diesem Fall ist es jedoch eher ein Fluch, denn direkt auf Mutterboden kann man kein Haus bauen. Das bedeutet, dass der Boden auf der gesamten Baufläche ca. 1 Meter tief ausgeschachtet und mit Sand wieder aufgefüllt werden muss.

Die ausgehobene Erde verbleibt auf unserem Grundstück und wird verteilt und einplaniert, um den Level auf Straßenniveau anzuheben. So müssen wir wenigstens dafür keine Erde zukaufen. Trotzdem entstehen natürlich einige zusätzliche Kosten für den ganzen Sand, der da aufgefüllt werden muss, und die Planierarbeiten.

Trotzdem freuen wir uns, dass es jetzt so langsam losgeht. Bald mehr. :-)




Donnerstag, 23. Januar 2014

Die Bemusterung: Hin und wieder zurück - Eine unerwartet stressfreie Reise

Die Bemusterung ist wahrscheinlich der erste Termin im Prozess eines Hausbaus mit Viebrockhaus, auf den man mit einer Mischung aus Vorfreude, Respekt und vielleicht auch ein klein wenig Angst nervös hinfiebert. Immerhin sucht man zu diesem Termin alles aus, was dem neuen Heim später seinen Charakter verleiht und sich nicht mehr unbedingt ändern oder rückgängig machen lässt. Natürlich kann man sich auch nach der Bemusterung noch umentscheiden, dennoch ist es schon ein Termin, an dem Weichen gestellt werden.

Aus diesem Grund sind wir auch bereits zweimal im Vorfeld des Bemusterungstermins nach Bad Fallingbosten zum dortigen Musterhauspark samt Ausstellungshalle gefahren, um uns alles anzusehen und bereits eine Vorauswahl zu treffen.

Viebrockhaus buchte uns zwei Zimmer im Haus Petersen direkt in Bad Fallingbostel, ca. 5 Autominuten vom Musterhauspark entfernt. So konnten wir bereits am Sonntag ganz entspannt anreisen, noch einmal durch die Ausstellungshallen und Musterhäuser schlendern und uns alles noch ein weiteres Mal ansehen. Am Montag, dem Bemusterungstag, trafen wir dann ausgeschlafen und nach einem guten Frühstück am Musterhauspark ein. Wir waren etwas früh dran und hatten so noch einmal die Gelegenheit, uns die Bodenbeläge, derer wir uns noch unsicher waren, anzuschauen.

Um 10 Uhr kam dann Frau Sudeck auf uns zu, die die Bemusterung mit uns vorgenommen hat. Augerüstet mit Kaffee und Keksen sprachen wir zuerst die Zeichnung noch einmal durch und nahmen noch einige Änderungen an der Fassade und der Öffnungsreihenfolge- und Richtung von Fenstern und Türen vor. Nachdem alle Punkte, die unsererseits noch offen waren und die Frau Sudeck beim Studieren der Zeichnungen aufgefallen waren, abgehandelt waren, machten wir uns auf in die Ausstellung, um die zu verbauenden Türen, Fenster, Verblender, Armaturen usw. festzulegen.

Nachfolgend mal einige Fotos von den Materialien und Mustern, für die wir uns entschieden haben!

Fangen wir mit dem Verblendstein an. Hier haben wir den Verblender Cambridge gewählt. Auf den Fotos sieht dieser ziemlich schwarz aus - im Tageslicht kommt er jedoch etwas anders rüber und einige Steine haben einen leichten silbrigen Glanz. Verfugt wird der Verblender in zementgrau. Das ganze haben wir kombiniert mit Dachziegln in der Farbe tiefschwarz und einigen Bereich (Giebel und einige andere Bereiche) als weiße Putzfassade.

Verblendstein Cambridge

Verblendstein mit Zink-Dachrinne und Dachziegeln in tiefschwarz

Dachziegel vor Verblendstein
 
Verblendstein mit Putzfassade weiß

Als Haustür haben wir die Tür Nr. 8 genommen, die z.B. auch im Wohnidee-Bungalow im Musterhauspark in Ostbevern verbaut ist. Die Tür bekommen wir in der Farbei weiß mit dem Standarddrücker:

Haustür Nr. 8

Drücker

Zwei Fenster im Obergeschoss sind bodentief und werden mit französischen Balkonen versehen. Hier haben wir uns für das Modell Nr. 6 in der Farbe schwarz-metallic entschieden. Die Farbe harmoniert am besten mit dem gewählten Verblendstein und passt von der Form mit ihren vielen eckigen Elementen super zum Stil im Innern des Hauses, bei dem wir bewusst auf Rundungen bzw. "runde Ecken" verzichtet haben.

Französischer Balkon Nr. 6 in schwarz-metallic

Weiter geht es mit den Fenstern. Hier haben wir absichtlich auf Sprossen o.ä. verzichtet, um das Putzen später einfach und praktisch zu halten. Außerdem sollte nichts die Sicht nach draußen behindern. Darum, ganz schlicht, die Fenster bzw. Fenstertüren Nr. 1 "ohne Sprosse". Die Rolläden werden weiß.

Fenster Nr. 1 "ohne Sprosse"

Fenstertür Nr. 1 "ohne Sprosse" (auf dem Bild mit dem falschen franz. Balkon)


Auf das Dach kommt dieser Schornstein, an den später der Kaminofen angeschlossen werden soll. Die Heizung arbeitet über zwei Wärmepumpen - ohne Öl oder Gas.

Schornsteinabdeckung


Kommen wir zum Hausinnern. Für alle Böden, bis auf die Böden in den beiden Bädern, dem Gäste-WC und dem Hauswirtschaftsraum, wird (PVC-)Designboden verlegt. Hier haben wir uns für eine recht dunkele Variante entschieden, da sie edel aussieht, man nicht sofort alles darauf sieht, sie den Raum unserer Meinung nach wohnlicher wirken lässt und sie einen Kontrast zu den hellen Wänden und Möbeln schaffen soll. Entschieden haben wir uns für den Designboden Nr. 5969 natural oak dark.

Designboden Nr. 5969 natural oak dark

Bei den Türen haben wir uns für die moderne Variante Queensline entschieden. Diese kommt mit eckigen Kanten an Tür und Zarge daher und verfügt über zwei vertikal verlaufende Vertiefungen in der Türmitte. Im Dachgeschoss werden schlichtere Türen verbaut. Diese sind zwar ebenfalls eckig, jedoch ohne die vertikalen Vertiefungen. Kombiniert wird das ganze mit dem Drücker in G-Form in Edelstahl matt. Den gleichen Drücker haben wir derzeit an unseren jetzigen Türen auch.

Zimmertür Erdgeschoss Queensline

Drückergarnitur G-Form


Zimmertür Dachgeschoss eckig glatt

Bei den Schaltern haben wir uns vorerst für das Modell Opus 55 Fusion in polarweiß entschieden. Dieses kann sich evtl. später im Elektrogespräch noch ändern, da wir uns für das Paket Opus greennet interessieren, bei dem andere Schalter und Steckdosen enthalten sind.

Schalter Opus 55 Fusion in polarweiß

Die Treppe, die ins Dachgeschoss führt, haben wir aus der Sonderausstattung bemustert. Im Inklusivpaket gab es keine Treppe, die farblich zu dem von uns gewählten dunklen Designboden passte. Außerdem wollten wir die Streben gerne in der Edelstahlausführung haben, die eh extra gekostet hätten. So haben wir uns für die folgende Treppe entschieden. Bei uns wird sie noch eine Spur dunkler verbaut und passt farblich perfekt zum Boden im Eingangsbereich.

Treppe zum Dachgeschoss

Alle Fenster, die nicht bodentief sind (Hauswirtschaftsraum, Gäste-WC, Bad Matthias, Empore und Schlafzimmer Anne), bekommen Fensterbänke. Hier haben wir uns für das schlichte Modell Agglo-Marmor titanio poliert entschieden.

Fensterbank titanio poliert

Weiter gehts in den Bädern. Hier haben wir uns auf die gleiche Ausstattung für beide Wohneinheiten geeinigt. Der Boden wird mit der Fliese Bernina anthrazit matt von Villeroy & Boch gefliest, an die Wände kommt die Fliese Cherie ecru semi-glanz, ebenfalls von Villeroy & Boch.

Bodenfliese Bernina

Wandfliese Cherie

Bei der Badkeramik haben wir uns für die Subway-Serie von Villeroy & Boch entschieden:

Waschtisch Bad

Waschtisch Gäste-WC

Toilette

Duschbecken

Badewanne
Bei den Badarmaturen haben wir uns für die Serie Just von Villeroy & Boch entschieden. Die Duschbraue ist von Grohe, Modell Cosmopolitan. Im Gäste-WC kommt die Armatur Cult, ebenfalls von Villeroy & Boch, zum Einsatz. Alle WCs bekommen als Betätigungstaste den Drücker Skate Cosmopolitan von Grohe.

Bad-Armatur Just

Duschbrause Cosmopolitan

WC-Drücker Skate Cosmopolitan


Gäste-WC Armatur Cult

Die komplette Bemusterung hat ungefähr drei Stunden gedauert. Da wir im Vorfeld schon mehrfach in der Ausstellung waren und die meisten Entscheidungen bereits getroffen hatten, war der ganze Ablauf sehr entspannend und ruhig. Wir sind ohne Probleme durch die Bemusterung gekommen und haben Dank Frau Sudeck auch schnell passende Wandfliesen zu den Bodenfliesen im Bad gefunden. An dieser Stelle auch einen lieben Dank an den Hausmeister, der uns in das eigentlich gesperrte Haus gelassen hat, in dem verschiedene Designbeläge zu Demozwecken verlegt sind. :-)

Nach der Bemusterung wurden wir noch zum Mittagessen im hauseigenen Bistro eingeladen, so dass wir uns gestärkt auf den Heimweg machen konnten.

Bereits einen Tag nach der Bemusterung hatten wir die Bad-Visualisierungen vorliegen, die Frau Sudeck für uns erstellt hat:

Bad Dachgeschoss (Wohneinheit 1)

Bad Dachgeschoss (Wohneinheit 1)

Bad Erdgeschoss (Wohneinheit 2)

Bad Erdgeschoss (Wohneinheit 2)

Das wars zur Bemusterung von uns. Insgesamt war der Bemusterungstermin sehr angenehm und stressfrei, was aber wohl auch unserer Vorbereitung und der Anreise am Vortag zuzuchreiben ist.

Es ist wirklich jedem zu empfehlen, sich vorher mindestens einmal in die Ausstellung zu begeben und eine Vorauswahl zu treffen, viele Bilder zu machen und sich nach Möglichkeit schon mit einer ziemlich genauen Vorstellung, wie alles aussehen soll, zur Bemusterung zu begeben.

Wieder einmal bleibt zu sagen, dass wir uns bei Viebrockhaus bestens aufgehoben gefühlt haben. Alles lief sehr geordnet und entspannt ab und wir haben auch einige Tage nach der Bemusterung noch das Gefühl, dass alles richtig geworden ist.

Montag, 13. Januar 2014

Die zweite Küche

Wie bereits im Post zu unserem ersten Küchenkauf geschrieben, verfügt unser Haus über zwei Küchen. Jede Wohneinheit wird ihre eigene Küche bekommen. Die erste Küche hatten wir Ende Oktober bei der Wohnwelt Rathmer gekauft.

Der Bemusterungstermin am 20. Januar rückte immer näher und uns fiel irgendwann Mitte Dezember auf, dass wir ja noch gar keinen Plan hatten, wo die Anschlüsse in der zweiten Küche hin sollten.

Roller
Nach den Erfahrungen mit kuechen24.com, die sich auch nach 1,5 Monaten (!) noch nicht wegen der Planung der ersten Küche bei uns gemeldet hatten und dem Ablauf bei Küchen Meyer, wollten wir dort nicht noch einmal hin. So fuhren wir erst einmal einfach nur zum Schauen nach Georgsmarienhütte zum dortigen Roller. Eine Küche, die günstig in einem Werbeblättchen stand, weckte dabei unsere Aufmerksamkeit. Kurzerhand ließen wir uns vor Ort direkt die Küche planen und noch leicht verändern. Insgesamt zufrieden mit der Küche baten wir um etwas Bedenkzeit und fuhren erst einmal wieder.
Es bleibt zu sagen, dass die Beratung sehr angeneh und freundlich war und die Küche genau so geplant wurde, wie wir uns das vorher in unseren Köpfen vorgestellt hatten.

Wohnwelt Rathmer
Da wir noch einige Änderungen an unserer zuerst geplanten Küche vornehmen wollten und uns auch die Badmöbel schon einmal ansehen wollten, hatten wir für Mitte Januar noch einen Termin in Lüdinghausen bei Frau Kühlert von der Wohnwelt Rathmer. Wir informierten sie also schon einmal vorab, dass wir unsere zweite Küche auch schon einmal grob planen lassen wollten, damit wir wenigstens eine Idee haben, wo die Anschlüsse hinsollten.

Erneut bewies Frau Kühlert, dass man sich auf sie absolut verlassen kann. Sowohl die Terminvereinbarung als auch dann vor Ort die Planung der Küche klappten hervorragend. Auch preislich machte sie uns ein sehr gutes Angebot, das (abzüglich des Warengutscheins, den Frau Kühlert auf das Angebot noch drauflegte) sogar noch leicht unter dem von Roller lag. Natürlich hatte auch unser erster Küchenkauf Auswirkungen auf den Preis. Wäre es die erste Küche von Rathmer gewesen, wäre der Preis definitiv höher ausgefallen!

Und so erwarben wir auch die zweite Küche bei der Wohnwelt Rathmer und fuhren mit einer weiteren Flasche Sekt nach Hause. :-)

Das Fazit lautet: Wer eine Küche kauft, ohne sich vorher zumindest eine Planung bzw. ein Angebot bei der Wohnwelt Rathmer machen zu lassen, begeht einen Fehler. :-) Wir sind von der Planung und dem gesamten Ablauf begeistert!

Dienstag, 3. Dezember 2013

Vorauswahl zur Bemusterung

Wie soll man an einem Tag ein komplettes Haus einrichten? Bodenbeläge in Flur, Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad? Wandfliesen? Türen? Türklinken? Treppe? Fenster? Französische Balkone oder Kämpfer? Rolläden? Badarmaturen? Waschbecken? WC? Dusche? Hausür? Haustürgriff? Klinker? Dachziegel? Und fast all das auch noch zweimal?

Unmöglich!

Fanden wir auch und sind gestern bereits das zweite Mal nach Bad Fallingbostel in den dortigen Musterhauspark von Viebrockhaus gefahren, um uns alles genau anzuschauen und schonmal eine Vorauswahl zu treffen. Diesmal waren wir bewaffnet mit einigen neuen Informationen aus dem Bemusterungsseminar durch Frau K. an dem wir in Ostbevern am letzten Donnerstag teilgenommen hatten und einer Mappe mit Bemusterungsinformationen.

Nach einigen Stunden in der Ausstellung fühlt man sich wie erschlagen. So viele Entscheidungen, die getroffen werden wollen. Allein bei den Zimmertüren gibt es wohl 15 verschiedene Modelle, die sich dann noch mit abermals 15 verschiedenen Türklinken kombinieren lassen. Der Stil der Türen und Klinken muss natürlich zum Rest passen, so wie alles irgendwie zueinander passen muss.

Als Anleitung diente uns die Mappe mit Infos, in der Schritt für Schritt die einzelnen Punkte aufgeführt sind, die bei einer Bemusterung beachtet und festgelegt werden wollen. Durch diese Schritte haben wir uns durchgearbeitet und uns schon einmal bei vielen Punkten festgelegt, so dass wir uns beim Bemusterungstermin auf die komplizierten Dinge (Bodenbeläge und Baddesign) konzentrieren können.

Dieses Vorgehen ist absolut zu empfehlen. Wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, wie man all die verschiedenen Optionen an einem Tag, ohne vorher schon einmal eine Auswahl getroffen zu haben, festlegen will. Sowas endet wahrscheinlich in einem Streit. :-)

Wieder einmal muss man sagen, dass wir uns bei Viebrock sehr gut aufgehoben gefühlt haben! An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Frau K., die wir vom Seminat in Ostbevern schon kannten und die gerade mitten in einer Bemusterung steckte, für die nette Einladung zu einem Kaffee. :-)

Samstag, 2. November 2013

Die Küche

Unser Haus verfügt natürlich auch über eine Küche - eigentlich sogar über zwei, denn jede Wohneinheit wird ihre eigene Küche haben. Dazu aber später mehr.

Diese beiden Räume wollen natürlich auch mit Möbeln und Elektrogeräten ausgestattet werden. Da wir zu unserer Bemusterung die Anschlusspläne haben sollten, um Wasser- und Stromanschlüsse planen zu können, mussten wir uns recht frühzeitig mit der Planung der Küchen auseinander setzen.

Nachdem wir also die ersten Entwürfe und Pläne von Frau Both, unserer Architektin, bekommen hatten, sind wir mit diesen sogleich losgezogen, um eine Küche planen zu lassen und, da die Preise zum Jahr 2014 steigen sollten, auch schon zu kaufen.

kueche24.com
Zuerst suchten wir die Niederlassung von kueche24.com in Bad Iburg auf. Der Küchenplaner dort kopierte sich unsere Grundrissplan und meinte, er würde mal eine Küche planen und uns in ca. einer Woche wieder anrufen, damit wir noch einmal einen Termin machen können, um alles weitere zu besprechen. Dieses würde deutlich mehr Sinn machen, da es für uns ja uninteressant wäre, wenn wir daneben sitzen würden, während er die Küche zusammenklickt. Wir haben das mal so hingenommen und sind nach ca. 5 Minuten wieder abgezogen.

Küchen Meyer
Als nächstes fuhren wir einen Ort weiter, zu Küchen Meyer in Georgsmarienhütte. Der vereinbarte Termin war wohl verloren- bzw. untergegangen, so dass uns ein gerade zufällig am Empfang stehender Küchenplaner mitnahm. Wir bekamen Wasser oder Kaffee und fingen mit der Planung an. Fünf Stunden später war eine schöne Küche entstanden, die uns optisch und auch inhaltlich bzgl. Ausstattung sehr zusagte.

Bis hierhin war alles toll. Dann musste der Planer wegen des Preises zu seinem Vorgesetzten und wand sich in seinem Bürostuhl, als er wieder zu seinem Schreibtisch und uns zurückkam. Das Angebot könne er nur bis Ende Oktober (und somit nur drei Tage lang) aufrecht erhalten und wir müssten uns spätestens dann entscheiden, weil neue Preislisten kommen würden. Er könnte uns auch nichts ausdrucken oder schriftlich geben. So schrieb er nur den Preis handschriftlich auf eine Skizze und wir verließen mit einer Gefühlmischung aus "Verärgerung", "Verarscht worden sein" und "Pistole auf die Brust gesetzt" Küchen Meyer.

Wohnwelt Rathmer
Nach dem Besuch bei Küchen Meyer war erstmal ein Moment Ratlosigkeit angesagt. Wir wollten keine Küche kaufen, ohne ein Vergleichsangebot. Wie sollte man sich innerhalb von drei Tagen für eine solche Investition entscheiden, ohne Preise und Leistungen zu vergleichen? Und wo bekommt man innerhalb von drei Tagen einen Termin, um sich eine Küche planen zu lassen?

Hier kommt nun die Wohnwelt Rathmer in Lüdinghausen ins Spiel. Viebrockhaus arbeitet eng mit Rathmer zusammen und lässt sich die Musterhäuser in Ostbevern und Kaarst (und evtl. auch noch in anderen Parks) von Rathmer ausstatten. Auch Frau Both hatte uns die Firma Rathmer empfohlen, da die Zusammenarbeit reibungslos funktioniere und Rathmer mit den Arbeitsabläufen usw. bei Viebrockhaus vertraut sei.

Kurzerhand riefen wir bei Wohnwelt Rathmer an und gerieten dort an Frau Kühlert. Sie arrangierte für uns Ihre Termine um, um es uns zu ermöglichen, direkt am nächsten Tag nach Lüdinghausen zu kommen, um eine Küchenplanung vornehmen zu lassen.

Einen Tag später bei Rathmer angekommen erhielten wir dort Kaffee UND Wasser und machten uns an die Planung. Frau Kühlert sagte uns gleich zu Anfang, dass es momentan schwierig sei, da es neue Preislisten geben würde und sie ein Angebot nicht sehr lange aufrecht erhalten könne. Der Planer von Küchen Meyer hatte uns also wohl doch nicht absichtlich zu einer schnellen Entscheidung gezwungen, jedoch war die Art und Weise einfach nicht okay. Frau Kühlert machte das gleich am Anfang ganz offen, so dass man sich direkt darauf einstellen konnte. Das hat mir persönlich viel besser gefallen.

Abermals nach fünf Stunden stand die Küche. Der Preis lag etwas über dem bei Küchen Meyer, war aber auch stellenweise besser ausgestattet (z.B. mit Glas statt Holz als Spritzschutz hinter der Kochstelle). Aufgrund der extrem guten Erfahrung mit Frau Kühlert und der vertrauten Abläufe zwischen Viebrockhaus und Rathmer entschieden wir uns, die Küche direkt zu kaufen. Frau Kühlert sagte uns auch zu, dass wir natürlich, sollten wir irgendwann später noch weitere Möbel, wie Badmöbel o.ä. erwerben, wir natürlich dort gute Preise und Nachlässe erhalten würden.

Nach dem erfolgreichen Kauf ließen wir uns noch ein Mittagessen im hauseigenen Restaurant auf Kosten des Hauses schmecken und machten uns inkl. einer Flasche Sekt als Abschlussgeschenk zurück auf den Heimweg. Und das mit dem Gefühl, den Küchenkauf richtig gemacht zu haben!

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für den Einsatz von Frau Kühlert, die so kurzfristig einen Termin möglich gemacht hat und uns eine so schöne Küche geplant hat! :-)